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Beurteilung der Lehrkräfte
Sinn und Unsinn von
Schul-Hospitationen
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Schülerbeitrag (14 Jahre) –
Hospitationen (Unterrichtsbesuche)
sollen angehenden Lehrern helfen, den Einstieg in
ihren Beruf zu finden. Ein erfahrener Fachlehrer
bespricht und bewertet die Art und Weise des durchgeführten
Unterrichts. Bei vorher angekündigten Hospitationen
bekommt der Fachlehrer mit den Schülern „eingeübte
Theaterstunden” vorgeführt.
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| Ihr kennt das alle …
Man hat irgend etwas nicht verstanden, aber überlegt
sehr lange, ob man sich nun melden soll oder nicht.
Viele Schüler haben Angst sich vor der Klasse
zu blamieren oder vor dem Lehrer schlecht dazu stehen.
Doch in der Schule soll Wissen vermittelt werden,
möglichst verständlich für alle Schüler
einer Klasse. Lehrer, die sich bei ihrem Unterricht
viel Mühe geben und versuchen, individuell für
das Verständnis jedes Schülers beizutragen,
sind pädagogisch ausgebildet. Aber bedauerlicher
Weise gibt es doch einige Schüler, die keine
Chance haben, wie alle anderen das vermittelte Wissen
gut zu verarbeiten. Einige Themen, die als Grundvoraussetzung
für die Kursstufe und somit das Abitur gelten,
werden nicht gut erlernt, und können somit auch
nur teilweise oder gar nicht angewendet werden. Es
ist nicht zu vergessen, das auch die leistungsstarken
Schüler in der Klasse darunter leiden, wenn alle
Themen zu oft erklärt, behandelt und angewendet
werden. Viele sind genervt und verlieren dann ihren
Spaß an dem jeweiligen Fach. Das heißt,
Lehrer müssen immer einen guten Mittelweg finden,
um niemanden zu über- oder unterfordern. Oder
die Klassen müssen kleiner werden, damit Lehrer
auf die einzelnen Schüler besser eingehen können. |

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Damit jeder Lehrer
qualitativ guten Unterricht abhält und gemäß
den Richtlinien lehrt, gibt es Hospitationen. Das
bedeutet, dass andere Fachlehrer oder die Schulleitung
den Unterricht besuchen und anschließend Kritik
äußern und Fragen stellen können.
An sich ist dies eine sehr lobenswerte und sinnvolle
Sache. Doch es gibt ein Problem: Hospitationen werden
in den meisten Fällen angekündigt und kommen
somit für den unterrichtenden Fachlehrer nicht
überraschend. Das bietet ihm natürlich die
Möglichkeit, seinen Unterricht für diese
eine Stunde komplett umzustrukturieren, um anschließend
wieder in seinen alten „Trott“ zu verfallen.
Damit Schüler die Umsetzung dieser Stunde nicht
behindern, werden sie dazu angehalten, sich möglichst
ruhig zu verhalten, aber trotzdem gut mitzuarbeiten.
Sie merken zwar sofort, dass dies nicht der Unterricht
ist, den ihr Lehrer normalerweise abhält, können
aber nicht ihre Meinung dazu äußern. Selbstverständlich
sollte so etwas die Ausnahme sein, denn Pauschalurteile
zu fällen wäre unangebracht. |
| Aber
zu einer Verbesserung des Unterrichts würde dennoch
mehr beitragen, wenn Unterrichtshospitationen überraschend
ablaufen, und eine sozusagen „wahrheitsgetreue“
Lehrqualität der Fachkraft festgestellt werden
kann. Sollte ein schlechtes Ergebnis einer überraschenden
„Kontrolle“ vorliegen, wird sich das Recht
vorbehalten, in kleineren Abschnitten bei diesem Lehrer
zu hospitieren, um mögliche Änderungen des
Unterrichts festzustellen.
So wäre eine Qualitätsverbesserung gewährleistet.
pdf
/ S105
/ 16.10.08 |
| www.schulkritik.de
(16.10.08)
Tendenz
in Krisenzeiten: Ruf nach der „starken Hand”
Mängel
in der schulischen Bildung?
…35,2 % der
Schüler stimmten der Meinung zu, „eine
starke Hand müßte mal wieder Ordnung in
unseren Staat bringen”…stellt sich die
Frage, mit welcher Verantwortung nicht zuletzt die
Schulen in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten
an dieses Aufgabenfeld herangegangen waren. Welche
Keime wurden in die Schüler hineingetragen, wenn
mehr als ein Drittel von ihnen trotz allen geschichtlichen
Unterrichts akzeptiert, sich politisch erneut von
einer „starken Hand” führen zu lassen.
.…weiter… |
| www.lehrerkritik.de
(16.10.08)
Lehrer üben Schulkritik
…
und helfen sich selbst!
Lehrer befinden sich in der
unglücklichen Situation, für eine ganze
Reihe von Mißständen, deren Ursachen sie
nicht zu verantworten haben, als Schuldige zu gelten.
Auch ihre eigenen Belange, besonders die Arbeitsbedingungen
(deren Qualität sie mit ihren Schülern teilen),
sind wenig erfreulich. …weiter…
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| www.elternkritik.de
(16.10.08)
Bildungsoffensive
Eltern
auf die Schulbank?
In der Pisa-Studie wurde festgestellt,
daß der Schulerfolg zu einem weitaus höheren
Anteil vom Elternhaus als von der Schule abhängt.
Viele Lehrer nahmen dies erfreut zur Kenntnis –
bestätigte es doch … Dennoch – neben
unfähigen Lehrern gibt es auch genügend
Eltern, die ihren Erziehungsaufgaben nicht gewachsen
sind und dies viel lieber …weiter… |
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